Die Pergande Gruppe ist in verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten tätig. Im Zentrum dieser Arbeiten stehen die Aktivitäten im Innovativen Regionalen Wachstumskern WIGRATEC sowie in der InnoProfile-Nachwuchsforschungsgruppe NaWiTec.

Aktuelle Forschungsprojekte durch Bundesförderung (BMBF)

Aktuelle Forschungsprojekte mit Förderung durch Land Sachsen-Anhalt

Details zu aktuellen Forschungsprojekten:

Innovationsassistent - Entwicklung von 3D Tools

Innovationsassistent - Entwicklung von 3D Tools

Die IPT Pergande GmbH erhält für einen jungen Absolventen Mittel aus dem Europäischen Sozialfond (ESF) im Rahmen des Programms Innovationsassistentenförderung des Landes Sachsen Anahlts für das Projekt:

"Aufbau eines CAD-Systems für die Erstellung von komplexen Rohrleitungsgeometrien / Erstellung von Programmbibliotheken für Rohrleitungen".

Ziel der Arbeiten wird es sein standardisierte 3D Tools zu entwickeln, welche für die Konstruktion und Projektierung von verfahrenstechnischen Anlagen in der Granuliertechnik Anwendung finden sollen. In der Projektierung werden damit während der Engineering Phase sowohl Zeit als auch Kosten gespart und damit die Wettbewerbsfähigkeit verbessert.

Innovationsassistent - Flexible techn. Dokumentationen

Innovationsassistent - Flexible techn. Dokumentationen

Die IPT Pergande GmbH erhält für einen jungen Absolventen Mittel aus dem Europäischen Sozialfond (ESF) im Rahmen des Programms Innovationsassistentenförderung des Landes Sachsen Anahlts für das Projekt:

"Entwicklung einer flexiblen technischen Dokumentation für Risikoanalysen von Granulationsanlagen/ Untersuchung von potentiellen Staub-Ex-Zonen und Erstellung einer Gefahrenanalysen mit Maßnahmenkatalog".

Ziel der Arbeiten werden die Entwicklung von flexiblen technischen Dokumentationen mit Risikoanalyse bezogen auf Ex-Schutz Zonen sein, welche speziell für Granulationsanlagen eingesetzt werden. Im Rahmen der Entwicklungsleistung sollen durch den Innovationsassistenten folgende Tätigkeiten durchgeführt werden:

  • Ermittlung von Gefahrenzonen für Stäube in Rohrleitungen und im Anlagenbereich für alle Produktionsanlagen der IPT Pergande GmbH
  • Erstellung einer Risikoanalyse für alle Produktionsanlagen
  • Erstellung eines Kataloges für Gegenmaßnahmen (Schulung Mitarbeiter, Prozessbetrachtung, apparatetechnischer Umbau z.B. Installation einer Absaugung)
  • Entwicklung einer flexiblen technischen Dokumentation aus den Daten der eigenen Produktionsanlagen für zukünftige Projekte

 

Der Innovationsassistent beeinflusst damit ganz wesentlich die Entwicklung neuer Anlagen zur Granulation in unserem Unternehmen. Für zukünftige Laborsysteme und auch Großanlagen soll es möglich sein die technische Dokumentation und die dazugehörige Risikoanalyse flexibel zu gestalten und somit auf große Zeitersparnisse abzuzielen. Außerdem können damit zukünftig Kosten eingespart werden, da die Risikoanalyse üblicherweise an externe Unternehmen/sachkundige Personen vergeben werden musste.

 

 

Wissens- und Technologietransfer - Doppelkegelschleuse

Wissens- und Technologietransfer - Doppelkegelschleuse

Die VTA GmbH erhält im Rahmen des Programms "Wissens- und Technologietransfer" Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für das Projekt

"Doppelkegelschleuse".

Bei bestimmten verfahrenstechnischen Anlagen müssen staubförmige oder granulierte Produkte aus einem Behälter abgezogen werden, wofür prozess- und produktabhängig verschiedene technologische Lösungen zum Einsatz kommen. Eine Lösung, die sogenannte Doppelkegelschleuse, wird üblicherweise als Schweißkonstruktion gefertigt, was häufig mit großem Aufwand und hoher Fehleranfälligkeit im betrieblichen Einsatz verbunden ist.

Um eine Verbesserung der Qualität von Doppelkegelschleusen und eine Reduzierung des zur Produktion erforderlichen Aufwands zu erreichen, soll im Rahmen des WTT-Projekts die Umwandlung der üblichen Schweißkonstruktion in eine Gusskonstruktion erarbeitet werden.

Mithilfe des Projekts soll so eine Verbesserung verschiedenster Produkteigenschaften von Doppelkegelschleusen erreicht werden. So zielt das Projekt u.a. auf die folgenden Teilziele ab:

  • Verbesserung der mechanischen Eigenschaften
  • Erhöhung der Dichtigkeit
  • Höhere Nachhaltigkeit durch leichtere Wartung und Ermöglichung von Retrofitting
  • Geringere Fehleranfälligkeit und Betriebssicherheit durch die Reduzierung von Rissen und Leckagen

Forschung und Entwicklung - Regenerierbarer industrieller Schadstofffilter

Forschung und Entwicklung - Regenerierbarer industrieller Schadstofffilter

Die Pergande GmbH und die VTA GmbH erhalten in einem Verbundprojekt mit der M+R Meß- und Regelungstechnik GmbH und der Hochschule Anhalt im Rahmen des Förderprogramms "Forschung und Entwicklung" des Landes Sachsen-Anhalt Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Das Verbundprojekt befasst sich mit der Auslegung, Entwicklung und Erprobung eines über regenerierenden Eigenschaften verfügenden und regelbaren industriellen Schafstofffilters für die Anwendung in der chemischen Industrie. Die am Projekt beteiligten Partner zielen dabei auf eine Lösung ab, welche die in industriellen Anlagen entstehenden organischen Schadstoffe mithilfe eines Filters entfernt und dabei den üblicherweise erforderlichen regelmäßigen Austausch des Filters durch dessen selbständige Regenerierung vermeidet.

Die Zielsetzung des Projektes ist eine konstruktive Lösung, die es ermöglicht, auf Durchsatzmengen, Schadstoffmengen und -eigenschaften spezifisch und energieoptimal zu reagieren, um auf diese Weise Stillstandszeiten, Energie- und Wartungskosten in Industrieanlagen zu reduzieren.

Cross-Innovation - Interactive 360° Stereo-3D

Cross-Innovation - Interactive 360° Stereo-3D

Mit dem Deutschlandweit einmaligen Förderinstrument "Cross Innovation" stärkt Sachsen-Anhalt mit Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) die Zusammenarbeit von Firmen der Kreativwirtschaft und des kreativen Handwerks mit Unternehmen anderer Branchen, Hochschulen, Verbänden und Kommunen.
Ziel ist es, den Marktzugang und die Wettbewerbsfähigkeit von Kreativunternehmen zu stärken und die Entwicklung marktfähiger Produkte und Dienstleistungen voranzutreiben.

Die IPT Pergande GmbH erhält im Rahmen des Cross-Innovation-Projekts

"Interactive 360° Stereo-3D - Virtuelle Realität der nächsten Generation"

eine Förderung als Partner in einem Netzwerk aus Industrieunternehmen und Unternehmen der Kreativwirtschaft.

Im Verlauf des dreijährigen Projekts sollen virtuelle Erlebnis-Welten, interaktive Filme, Virtual-Reality-Apps und technische Industrie-Simulationen zu Schulungszwecken entwickelt und international bekannt gemacht werden. Die IPT Pergande GmbH untersucht als Netzwerkpartner neue Anwendungsbereiche innovativer Virtual-Reality-Technologien in der industriellen Praxis.

Weitere Informationen zum Netzwerk und zu den beteiligten Einrichtungen erhalten Sie hier: 
(Homepage Cross Innovation)

CPPS process Assist

CPPS process Assist

Die IPT Pergande GmbH ist an einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekt im Rahmen von Industrie 4.0 beteiligt mit dem Ziel der Entwicklung eines

"Assis­tenzsystems für die Prozessindustrie auf Basis von cyber-physischen Produktionssystemen (CPPSprocessAssist)".

In diesem Vorhaben soll ein intelligentes CPPS-basiertes Assistenzsystem entwickelt werden, über das der Betrieb von prozesstechnischen Anlagen unterstützt wird. Die Entwicklung des CPPSprocessAssist erfolgt anhand der Anforderungen und der konkreten Anlagen aus den Anwendungsszenarien der vier verschiedenen Bereichen Chemie, Erdgasförderung, Energie und Raffinerie. Die IPT Pergande GmbH unterstützt das Vorhaben als Anwendungspartner aus dem Bereich Chemie.

Ein zu entwickelndes intelligentes Datenmanagement verbindet Informationen aus den Entwicklungsphasen mit Betriebsdaten (Sensorinformationen) durch die kontextuelle sowie semantische Verbindung der anlagenspezifischen Daten (u.a. 3D-CAD-Modell, E-CAD, M-CAD, Dokumentationen) und deren Integration in ein domänenübergreifendes Datenmodell. Durch Wissen über den Anwender (u.a. Qualifikation, Fachdomäne) stellt das CPPSprocessAssist diesem die Informationen in anwenderzentrierten Nutzer- und Datenebenen dar. Für unterschiedliche Nutzer sind sowohl die Daten der virtuellen Anlage als auch die aktuellen Prozessdaten der realen Anlage intelligent aufzubereiten, damit die relevanten Informationen zeitaktuell der richtigen Person zur Verfügung stehen. Durch intelligente Algorithmen und Datenclustering werden zusätzliche Informationen, z.B. zum aktuellen Wartungszustand der Anlage, erzeugt.

Das Assistenzsystem soll den Anwendern (Anlagenbetreibern) folgende Mehrwerte schaffen:

  • Reduzierung ungeplanter Produktionsausfälle und Anlagenstörungen
  • Beschleunigung von Fehleranalysen und Störungsbehebung
  • Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit sowie der Anlageneffektivität
  • Verkürzung von Einarbeitungszeiten neuer Mitarbeiter
  • Automatische Dokumentation von Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten (Compliance)

  

 

 

zurück

2016 © Pergande Group